Ein Jahr Diplom Mentaltrainerin…

Diplom Mentaltrainer Ausbildung

…was hat sich verändert?

Es ist März 2018…

… und vor dem Fenster tanzen die Schneeflocken. Vor zwei Wochen noch habe ich aus dem Fenster gesehen und auf das bunte Treiben von Cartagena geblickt. Heute sitze ich wieder in Wien, in der Wohnung, die ich vor 6 Monaten verlassen habe. Vor mir steht mein Laptop und darauf die Idee, die ich vor meiner Weltreise als eins der wenigen Souvenirs mit nach Hause genommen habe: Diplom Mentaltrainerin zu werden. Und sie ist nur einen Klick entfernt. Seit meiner Reise um die Welt bin ich mutiger geworden und so denke ich mir auch hier: „Was dich 6 Monate begleitet hat, kann nicht falsch sein.“ Ich klicke auf den Anmelde-Button, schließe den Laptop und als ich wieder aus dem Fenster schaue, brechen die ersten Sonnenstrahlen durch die graue Wolkendecke.

Der Sprung ins kalte Wasser.

Zwei Wochen später sitze ich im „Wir Sinnd“ und starte meine Mentaltrainer Ausbildung. Heinz, Kursleiter, kenne ich bisher nur von einem Telefonat und auch der Infoabend ist sich aufgrund meiner Weltreise und der spontanen Entscheidung zur Ausbildung nicht ausgegangen. Es ist ein Sprung ins kalte Wasser – und er fühlt sich toll und erfrischend an! Denn schon nach der Begrüßung und dem ersten Kennenlernen meiner Gruppe weiß ich: Hier bin ich richtig! Während einer Pause denke ich daran zurück, wie ich vor meiner Weltreise war: Gestresst im Job, erschöpft durch Arbeits- und Freizeitstress – und: krank. Schon recht früh hat mein Körper mich gewarnt und versucht die Notbremse zu ziehen: 2010 – ein auffälliger Bewohner im Kopf, 2012 – ein Immunsystem, dass sich selbst abstößt, 2013 – Hände, die nicht mehr mitangreifen wollen. Tagein, Tagaus hab ich mich mit Medikamenten versucht zu heilen, habe nächtelang Gedanken gewälzt, wie ich meine Ernährung und mein Leben ändern könnte, um die lästigen Alarmglocken meines Körpers auszuschalten. Bis ich irgendwann gesehen habe, nicht mein Körper ist „das Problem“ – sondern: Mein Denken muss sich ändern! Nur wie? Die nächtliche Gedankenwalze begann von neuem.

Mentale Tools ziehen in meinen Alltag ein!

Ich habe mich lange – auch mit professioneller Hilfe – mit mir selbst beschäftigt und kann auf jeden Fall sagen, dass ich ein reflektierter Mensch bin, der mit seinen 32 Jahren schon sehr viel über das Leben und sich selbst gelernt hat. Und trotzdem bin ich aus jedem Wochenende der Mentaltrainer Ausbildung nicht nur mit der Bestätigung herausgegangen, dass der Weg zur Diplom Mentaltrainerin der beruflich richtige ist, sondern auch mit mehr Wissen & Erkenntnissen über mich selbst: Warum reagiere ich in gewissen Situationen immer wieder gleich? Warum fällt es mir in anderen Situationen so schwer gelassen zu bleiben? Oder: Warum schiebe ich gewisse Träume und Visionen immer noch vor mir her?

Am Ende jedes Wochenendes verließ ich den Kurs mit ein „AHA!“ und merkte die darauffolgende Woche recht schnell, dass ich immer mehr mentale Tools – teils bewusst, teils unterbewusst – in meinen Alltag integriert habe. Entspannungsübungen nach einem anstrengenden Tag, das Sammeln & Einhalten von ICH-Zeit, das Arbeiten mit Affirmationen. Als leidenschaftliche Schreiberin habe ich diese auch in meine tägliche Schreibroutine integriert. Zum Beispiel schreibe ich meinem Wunschkind, von dem die Ärzte sagen, dass es natürlich nur schwer entstehen kann, immer wieder kurze Briefe und baue meine Affirmationen ein, die mir sagen, dass mein Körper das sehr wohl alleine schafft, wenn er bereit dazu ist. Denn schließlich ist dieser kleine Wunschmensch Teil meiner – langfristigen – Ziele, die ich für mich auch im Zielemodul der Ausbildung ausformuliert habe. März, April, Mai, Juni. Und so vergehen die Module & Monate: Wir wachsen als Menschen & als Gruppe, führen gute Gespräche miteinander, lernen über uns selbst du andere und nähern uns mit großen Schritten dem Abschluss.

Zeitsprung. Es ist März 2019…

… und draußen vor dem Fenster zwitschert der Frühling. Ein Jahr ist es her, seit ich mich für die Mentaltrainer Ausbildung an der Mentalakademie entschieden habe. In diesem Jahr hat sich viel getan in meinem Leben: Ich habe wichtige Entscheidungen getroffen, meinen Mann geheiratet, neue berufliche Pläne geschmiedet und… meine gesetzten Ziele erreicht. Ich grinse in mich hinein und streichle langsam über meinen runden Bauch. Der kleine Wunschmensch, der kurz nach der abgeschlossenen Mentaltrainer Ausbildung entschlossen hat, dass die Zeit reif für ihn ist – egal was alle Ärzte sagen, wird in wenigen Wochen in meinen Armen liegen und mich zur glücklichsten Absolventin der Mentalakademie Europa machen!

Kerstin

 


Kommentare ( 2 )
  1. Doris

    Wow, sehr berührend liebe Kerstin! Alles Gute für euch ❣💞

  2. Barbara

    Wunderschön 😍 Ich bin so dankbar, dich kennengelernt zu haben und dich während der Ausbildung begleiten durfte. Du bist ein ganz besonderer Mensch und ich wünsche dir alles erdenklich Gute für dich und deine Familie 😘❤️Alles Liebe Barbara

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