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Im Jungle der Gefühle

Barbaras Tagebuch

„Gefühle… „was es für mich hieß“ dran zu bleiben“

Einige Wochen sind nun seit meinem Abschluss vergangen. Die ersten zwei Wochen umhüllte mich eine Art Glückswolke, die mich während des ganzen Tages begleitete. Alles ging leicht von der Hand und nichts konnte mich aus der Ruhe bringen.

Ehrgeizig, wie ich bin, verfolgte ich nun konsequent mein Ziel – meine Mentalstunden mit meinen mir anvertrauten Kindern regelmäßig in den Alltag einfließen zu lassen, mir weitere interessante Stunden zu überlegen und meiner Vision näher zu kommen, zusätzlich zu meiner pädagogischen Arbeit den mentalen Schwerpunkt hier im Haus zu manifestieren.

Dazu kam mein nächster großer Schritt, mein Vorhaben an meine Dienststelle, bzw. meiner Vorgesetzten klar und gut überlegt darzulegen, so dass mir dieser Herzenswunsch auch wirklich genehmigt werden kann.

Dies erwies sich als schwerer als gedacht – doch da mir dieses Vorhaben sehr wichtig ist, werde ich diese Hürden, oder Steine, die mir meinen Weg bis dahin noch erschweren werden, hoffentlich aus dem Weg räumen können.

Soviel zu meiner beruflichen Laufbahn.

Wie ging es mir persönlich?!

Der Glücksdauerzustand hielt nicht ewig- wäre ja auch unrealistisch. Kurzzeitig frustrierte mich meine momentane Stimmung. Es gab Momente, in denen ich nicht mehr so gut gelaunt war, nachdenklich wurde, erste Müdigkeitserscheinungen zu spüren waren.

Auch die Kommunikation klappt bei nicht so guter Laune nicht so wertschätzend, wie ich es mir erwünscht hätte.

Es kam eine Zeit, in der ich mich nach der Ausbildung neu finden musste. Die vielen Eindrücke und Emotionen der letzten Wochen musste ich erstmals verarbeiten und einmal innehalten und alles Mögliche reflektieren.

Dazu kam, in genau dieser Zeit, eine neue Erfahrung, die sehr interessant zu werden schien, aber doch auch mit verschiedenen Emotionen verbunden war. Der Tag war gekommen, als ich die Assistenz für einen neuen Lehrgang begann- oft visualisiert, war die Aufregung, je näher der Zeitpunkt kam doch sehr spürbar.

Eine neue Gruppe, bekannte Inhalte, spürbare Spannungen, die ich während meiner Ausbildung selber erlebt habe – all das und vieles mehr erlebte ich jetzt aus einer Beobachterposition. Erinnerungen kamen hoch – ich erinnerte mich an meine Gruppe, mit der ich von Tag zu Tag mehr zusammengewachsen bin.
Nun sah ich neue Menschen, die genau diese Erfahrung machen durften. Zeitweise kam Wehmut in mir hoch, was ich versuchte so gut es ging zu verdrängen, um 100% für die neue Gruppe da sein zu können.

Was noch spürbar für mich war, als „Mitarbeiter“ war es doch anstrengender als gedacht.

Es gefiel mir, daran gibt es keinen Zweifel, doch ich fiel müder ins Bett als während meiner Ausbildung – und merkte unter der Woche, während ich meiner normalen Tätigkeit nach ging eine gewisse Grundmüdigkeit, da ich am Wochenende keine Zeit zum Ausruhen hatte.

Doch ich denke, daran gewöhne ich mich noch.

Ich merke aber, dass ich auf dem richtigen Weg bin – ich spüre langsam, wie meine Energie, meine Euphorie und meine Begeisterung wieder zurückkommen.

Ich habe wieder Energie für neue Ideen und spüre langsam wieder meine innere Ruhe. Im Nachhinein betrachtet, sehe ich es als ein weiter aus der Komfortzone herauskommen – das ist anstrengend und zeitweise auch sehr emotional. Aber es lohnt sich!

Denkt daran, wenn es euch mal so geht. Gebt nicht auf, geht euren Weg weiter. Es zahlt sich aus. Lasst euch nicht entmutigen – weder von euch selber, noch von anderen Menschen in eurem Umfeld.

Vielleicht braucht ihr eben zwischenzeitlich auch ein paar Tage Ruhe, um neue Kraft und Klarheit zu bekommen.

Mir hat es geholfen und ich fühle mich bereit für meinen weiteren Weg.

 

Ich wünsche euch alles Gute auf eurem Weg.

Liebe Grüße Barbara

 


Kommentare ( 2 )
  1. Sehr schön geschrieben liebe Barbara. Ich wûnsche dir ganz viel Erfolg auf deinem Weg – deiner schönen “Reise”, für die du dich entschieden hast. Alles Liebe Silvia

  2. Barbara

    Danke für das nette Kommentar liebe Silvia.
    Ich schicke dir auf diesem Weg auch ganz liebe Grüße und wünsche dir alles Liebe!

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