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Entspannung für Lebensqualität

Entspannung

Entspannung – Grundvoraussetzung für Mentaltraining

Die Erkenntnis, dass unsere Gedanken unsere stärkste Macht sind, und dass unsere Lebensqualität direkt von der Qualität unserer Gedanken beeinflusst wird, ist nicht neu. Gedanken schaffen Realität, auch wenn wir uns dessen nicht immer bewusst sind.

Genauso wie es im Sport darauf ankommt, mental stark zu sein, um zu siegen, können mentale Kompetenzen auch zur Erreichung anderer Ziele eingesetzt werden. Beispiele gibt es viele, sei es um sich auf Prüfungen vorzubereiten, bessere Ergebnisse im Arbeitsalltag zu erreichen oder stark belastende Situationen zu meistern, Stressprävention und Stressabbau, Steigerung der Konzentration und des Lernvermögens, Verbesserung der Erinnerungsfähigkeit und Steigerung der Kreativität zu erzielen, berufliche Ziele leichter und schneller zu erreichen.

Auf der einen Seite gibt es erfolgreiche Menschen, die die Kraft ihrer Gedanken kennen und diese zielgerichtet einsetzen, auf der anderen Seite gibt es aber auch sehr viele Menschen, die ihren Lebensweg noch immer dem Zufall überlassen. Mit den richtigen mentalen Techniken eröffnen sich auch für den Nichtsportler ungeahnte Möglichkeiten, ihr Potential abzurufen und sich mental, physisch und emotional weiterzuentwickeln.

Mit dem Mentalen Training können wir lernen, unseren geistigen und emotionalen Zustand bewusst zu steuern und zu verändern und es kann helfen, unsere inneren, selbsterrichteten Hürden zu überwinden bzw. kann Mentaltraining dazu beitragen, unsere selbst gemachten Grenzen der persönlichen Leistungsfähigkeit weiter hinauszuschieben.  Das Einüben neuer Verhaltensweisen erfolgt in einem tiefen Entspannungszustand, dem sogenannten Alphazustand, ein Zustand, in welchem die beiden Gehirnhälften in optimaler Weise zusammen arbeiten.

Die Erkenntnisse, die das Mentaltraining im Sport gebracht haben, werden von immer mehr Menschen sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich zur Lern- und Leistungssteigerung eingesetzt. Eine Grundvoraussetzung für Mentales Training ist Entspannung. „Entspannung“ wird als Zustand psychischer und physischer Ruhe und emotionalem Wohlbefinden definiert, der sich auf verschiedene Art und Weise erreichen lässt. Ziel aller Entspannungsverfahren ist die Entspannungsreaktion auf neuronaler Ebene, die sich in einer Aktivierung des Parasympathikus und einer Verminderung des Sympathikus äußert. Dadurch erhält man Zugang zum Unterbewusstsein, wo positive Suggestionen zu wirken beginnen können.

Es gibt sehr viele Wege, um einen optimalen Entspannungszustand zu erreichen und die Liste an Entspannungstechniken ist unüberschaubar. Welchen Weg jeder für sich wählt, das gilt es auszuprobieren. Es gibt eine Reihe standardisierter Entspannungsverfahren, deren Wirksamkeit durch Studien belegt ist. Sehr hilfreiche und gut umsetzbare Entspannungstechniken sind das Autogene Training, die PMR (Progressive Muskelrelaxation nach Edmund Jacobson), Fantasie- und Traumreisen, unterschiedlichste Meditationsmethoden, AchtsamkeitsübungenQigong und Yoga und viele mehr.

Am wichtigsten und auch am leichtesten zu erlernen ist die Entspannung über die Atmung. Wenn man sich wohl fühlt und ruhig ist, dann atmet man ganz ruhig und langsam. Atemübungen sind Bestandteil fast aller Entspannungsverfahren.

Die Piko-Piko-Atmung ist eine Technik, die jeder selbst leicht erlernen kann. „Piko“ heißt auf hawaiianisch „Spitze“ oder auch „Punkt“. Bei dieser einfachen, jedoch höchst wirksamen Atemtechnik wird von Punkt zu Punkt geatmet:

  • Zunächst setzt man sich bequem hin, lockert etwas den Körper und atmet nach und nach etwas tiefer und langsamer. Folgen Sie dem ruhigen Ein- und Ausströmen des Atems durch die Nase, durch den Hals und die Bronchien, und genießen Sie die Ruhe.
  • Atmen Sie nun mehrfach (in Ihrer Vorstellung) durch das Scheitel-Chakra ein und durch den Nabel aus.
  • Atmen Sie mehrfach durch einen gedachten Punkt 1 Meter oberhalb ihres Scheitels ein und über die Fußsohlen (die fest auf dem Boden stehen) aus.
  • Atmen Sie mehrfach durch das Universum (Sterne, Himmel etc.) ein und über den Erdmittelpunkt aus.
  • Jedes Piko Piko schließen Sie ab, indem Sie ganz ruhig durch den Nabel ein- und ausatmen.

Wenn Sie die Atemtechnik regelmäßig umsetzen, werden Sie sehr bald feststellen, dass Piko Piko eine kleine Übung mit großer Wirkung werden kann.

Mag. Dr. Evelyn Popp-Hadalin, MCoach, MSc
Organisationsleitung Österreich West

 


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