Newsletter Subscription.
Mental-Coach

Mental junto con los métodos de asesoramiento social para la vida son legalmente reconocidos.
Próximos eventos
Bildungsscheck Salzburg

Shopping cart
Weiterbildung zum Pflegefachmentor

Noch immer entspricht das Altersbild größtenteils einem Defizitmodel, charakterisiert durch Unselbstständigkeit, mangelnde Anpassungsfähigkeit, Isolation und Krankheit.
Für alte Menschen ist es tatsächlich schwierig, wenn gewohnte Strukturen sich verändern. Alte Menschen wollen nicht aufgereiht im stillen Gang sitzen. Aufgaben welche sie zu Hause noch selbstständig oder teilbedingt mit Hilfe durchgeführt haben, fallen mit dem Heimeinzug meist zur Gänze weg. Nach einem langen selbstbestimmten Leben, muss sich der alte Mensch nun an sämtlichen Regeln und Vorgaben orientieren. In Phasen, in denen der Mensch schwach und hilflos ist, ist es besonders leicht, sich über seinen Willen hinwegzusetzen. Schwerkranke und hochbetagte Menschen sind häufig diesem Zwang ausgesetzt. Das Leben ist für alte Menschen nicht mehr sinnvoll, wenn die Umstände eine ihnen gemäße Lebensweise nicht zulassen.
Einsamkeit, Hilflosigkeit, Langeweile sind die Folge. Alt zu sein, gebrechlicher zu werden, ist riskant für die Psyche der Menschheit. Ist die Ich - Identität so stark bedroht, dass der betroffene Mensch keine adäquate Lebensmöglichkeit mehr sieht, ist der Nährboden für die Entwicklung von psychischen Störungen gelegt. Diese Verhaltensauffälligkeiten, die keine Organischen Ursachen haben, werden als Konfliktreaktionen bezeichnet. Diese Beschwerden drücken die psychische Notlage psychosomatisch verschlüsselt aus.
Mit und durch Mentaltrainings Methoden können wir die alten Menschen unterstützen. Es hängt zum Großteil von unserem Handeln, wie auch unserem Sprachgebrauch ab, ob wir das Selbstwertgefühl dieser Menschen stärken oder abschwächen. Menschen im letzten Lebensabschnitt müssen nicht mehr verbessert und Krankheiten können oftmals nicht mehr geheilt werden, aber wir sollten diesen Menschen in ihrer aktuellen Gefühlswelt wertschätzend begegnen und begleiten. Wenn wir Zeit für menschliche Begegnungen, Gesprächen, sowie Raum für Erinnerungen schaffen, haben wir das Leben des alten Menschen enorm bereichert. Ein friedvolleres, harmonischeres Miteinander kann unter diesen Bedienungen stattfinden. Wo keine seelischen – geistigen Leerzustände vorhanden sind, hat die Psyche auch keine Notwendigkeit sich durch Unruhe, Aggression oder Schmerz zu äußern.
Themen
- Paradigmenwechsel
- Die Qualen im Alter
- Sozialwissenschaftliches Krankheitsmodell
- Der Wertschätzende Umgang
- Gesprächsformen
- Orientierungshilfen
- Gestaltung der Tagesstruktur
- Gestaltung der zwischenmenschlichen Interaktion
- Der zunehmende Abbau
- Biografie
- Reminiszieren
- Gespräche mit Angehörigen
Inhalt
- Alte und dementiell veränderte Menschen
- Haltung, Zugänge, Methoden und Techniken
- Gedanken, Gefühle und Wünsche
- Milieu und Umgebungssprache
- Körperarbeit
- Bevorzugte Sinnesorgane gezielt ansprechen
- Individuelle Lebens und Zeitgeschichte
- Erkennung von Ressourcen und diese fördern ohne zu überfordern
- Validation
- Warum Angehörige unzufrieden sind
- Konfliktlösung
Termine: ab Frühjahr 2012 (demnächst hier ersichtlich)
Seminarort: Stmk. (demnächst hier ersichtlich)
Teilnehmeranzahl: 10
Kosten: € (demnächst hier ersichtlich)
Ansprechpartner: Manuela Kammerhofer
Online-Anmeldung Österreich:

