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Curriculum des LSB Ausbildungslehrganges

I. Curriculum des Ausbildungslehrganges zum Lebens- und Sozialberater mit Schwerpunkt Mentaltraining

 

Ein Semester: Ausbildung zum Dipl. Mentaltrainer (siehe Pkt. 1 Methodik Mentale Grundlagen 120 Std) und vier Semester Ausbildung zum Dipl. Mentalcoach ( siehe Pkt. 2 bis 14 )

1) Methodik Mentale Grundlagen 120 Std.

a) MENTALE TECHNIKEN 80 Std.

  • Konstruktives Denken
  • Im HIER und JETZT sein
  • Emotionen
  • Salutogenese
  • Achtsamkeit
  • Affirmationen
  • Selbstmotivation
  • Wahrnehmung
  • Mentale Zielarbeit
  • Körperarbeit
  • Visualisierung mit allen Sinnen
  • Entspannung
  • Unterbewusstsein
  • Innerer Dialog
  • Intuition
  • Glück
  • Meditation und Atmung
  • Qigong
  • Gehirnforschung
  • Psychoneuroimmunologie
  • Werte
  • Lebensrollen
  • Transaktionsanalyse
  • mentale Wirkfaktoren


b) KOMMUNIKATION 16 Std.

  • Sprache
  • Körpersprache
  • Meta-Programme
  • NLP (Neurolinguistische Programmierung)


c) ENTWICKLUNG DER TRAINERPERSÖNLICHKEIT 8 Std.

  • Innere Balance der Persönlichkeitsebenen
  • Visionen, Ziele und Lebensweg
  • Modellieren von exzellenten Trainerfähigkeiten
  • Selbstmanagement und Selbstcoaching


d) ERKENNEN UND GESTALTEN VON GRUPPENPROZESSEN 8 Std.

  • Struktur und/oder Inhalt?
  • Gruppen-Interaktion und Rapport mit Gruppen
  • Wahrnehmen des Gruppengeschehens
  • Grundlagen der Prozessmoderation


e) PRÄSENTATIONSFÄHIGKEITEN UND TRAINERFERTIGKEITEN 8 Std.

  • Persönliche Kongruenz
  • Gebrauch von Stimme, Gestik, Körper und Raum
  • Gebrauch von Humor, Provokation, Metaphern
  • Umgang mit Störungen, Einwänden und Fragen


Informations- und Einführungsworkshop 8 Std.
Entscheidungsfindung der TeilnehmerInnen und der Ausbildungseinrichtung
Grundlegendes zur Beratung / zum Coaching
Info: Die Module 4a), 4b) und 5d) sind e-learning Module

2.) Einführung in die Lebens- und Sozialberatung 12 Std.
Historische Entwicklung der Lebens- und Sozialberatung Gesellschaftspolitische Rahmenbedingungen
(Sozialphilosophie und Soziologie) Persönliches Lernmodell

3) Gruppenselbsterfahrung 120 Std.
a) Meine Berufsidentität: Stellenwert der Ausbildung, Eigen- und Fremdwahrnehmung, die Rolle als Berater, persönliche Ressourcen, Zielbild
b) Meine Ressourcen: Selbsterfahrung in der Gruppe, Ressourcen aus meiner Herkunft, persönliche Entwicklung in der Ausbildung
c) Mein Standort als Lebensberater: persönliche Entwicklung in der Ausbildung, Überprüfung des Zielbildes, Ausblick, Abschied von der Gruppe

4) Grundlagen für die Lebens- und Sozialberatung 68 Std.

a) Sozialgeschichte des Helfens: Ethische, politische und wirtschaftliche Tradition des Helfens und die Entwicklung in Theorie und Praxis
b) Helfersysteme im Beratungskontext: Einrichtungen der Sozialhilfe und Jugendwohlfahrt und andere helfende Einrichtungen
c) Sucht- und Suchtverhalten: Erkennen, Interventionsmöglichkeiten, Abgrenzung und Überweisung
d) Psychiatrische Krankheitsbilder: Krankheitsbegriff, Krankheitsbilder, sozialtherapeutische und medikamentöse Intervention, Grenzen der Beratung, Überweisung an den Arzt und/oder Psychotherapeuten
e) Entwicklungsneurobiologie: Einfluss frühkindlicher Erfahrungen auf die Gehirnentwicklung, Macht der inneren Bilder
f) Bindungstheorie: Grundlagen, Erkennen von Bindungsmustern, Diagnoseinstrumente
g) Psychosomatik: Grundlagen, Konzepte, Beratungsmöglichkeit

5) Methodik Beratung 120 Std.
a) Psychosoziale Interventionsformen und Diagnostik in der Beratung 24 Std.
Einführung in verschiedene Ansätze der Beratung, Grundlagen und Metamodell
Systemische Ansätze, Humanistische Ansätze sowie tiefenpsychologische Ansätze
b) Das Beratungsgespräch 60 Std.
Das Beratungsgespräch (Teil 1): Erstkontakt, Erstgespräch, Setting, Phasen des Beratungsprozesses
Das Beratungsgespräch (Teil 2): Arbeitstechniken, Fragemodelle, lösungsorientierte Interventionen
Beratungsabschluss und spezifische Themen (Teil 3): Möglichkeiten des Beratungsabschlusses,
Rituale, Umgang mit Trauer und Tod
c) Einzel-, Paar- und Familienberatung 16 Std.
Spezifische Ansätze in der Paar und Sexualberatung sowie der Erziehungs- und Familienberatung
d) Einführung in die Supervision, Coaching und Mediation 12 Std.
Grundlagen und Abgrenzung zu anderen Beratungsfeldern
e) Ergänzende Themen 8 Std.
Sportcoaching : Leistungssteigerung, Umgang mit Ängsten

6) Krisenintervention 80 Std.
Krisenintervention Teil 1; Teil 2; Teil 3:
Erkennen von Krisen, Phasenverlauf von Krisen, Übergangskrisen (Familienlebenszyklus),
Grenzen der Beratung im Zusammenhang mit Krisen (Therapieindikation), Krisen des Beraters

7) Rechtliche Fragen 24 Std.
Rechtlicher Kontext der Beratungstätigkeit im Bezug zum Gewerberecht

8) Betriebswirtschaftliche Grundlagen 16 Std.
Betriebswirtschaftliche Grundlagen zur Ausübung des Gewerbes der Sozial- und Lebensberatung;
Buchführungspflichten, Betriebsführung, steuerrechtliche Grundlagen, Kalkulation und
Verrechnung, Marketing

9) Berufsethik und Berufsidentität 16 Std.
Ethische Grundfragen, Standes- und Ausübungsregeln, Berufsbildung und Tätigkeitsbereich,
Berufsidentität und Berufsorganisation

10) Gruppensupervision 80 Std.
Begleitung von Beratungsfällen, Reflexion der Ausbildungsinhalte

11) Einzelsupervision 20 Std.
Einzelbegleitung, Reflexion der eigenen Beratertätigkeit

12) Peergruppen 100 Std.
Peergruppenarbeit (über Internetforum und persönliche Treffen); Kollegialer Austausch über
inhaltliche Themen der Ausbildung und Intervision von Beratungsfällen

13) Einzelselbsterfahrung 30 Std.
Ist nicht im Ausbildungslehrgang enthalten. Von den TeilnehmerInnen gesondert bei dafür qualifizierten Lebens- und Sozialberatern zu organisieren und zu bezahlen (eine Liste der dafür geeigneten Personen liegt in der Mentalakademie auf)

 


II. Der Abschluss

Das Erreichen des Ausbildungszieles wird anhand nachstehender Maßnahmen überprüft und die Zulassung zur Kommissionellen Prüfung erworben:

 

  1. Laufendes Controlling des Ausbildungsstandes der Ausbildungsteilnehmer durch die Lehrgangsleitung über das E-Learning Forum
  2. Projektarbeit 1 nach Abschluss des 1. Semesters - Überprüfung des Verständnisses der Grundlagen „Mentaler Ansatz“ und der Trainerfertigkeiten (Mindestens 12 A4 Seiten schriftliche Arbeit)
  3. Projektarbeit 2 Beschreibung und Reflexion eines Beratungsverlaufes vom Erstgespräch bis zum Beratungsabschluss (Mindestens 15 A4 Seiten schriftliche Arbeit)
  4. Kommissionelle Prüfung am Ende des 5. Semester Begutachtung der Projektarbeit durch die Mitglieder der Kommission Präsentation der Arbeit mit anschließender Fragestellung zur eingereichten Projektarbeit durch die Kommission.

 

 

Weitere Informationen zum Diplom-Mentalcoach - Lebens- und Sozialberater Lehrgang

| LebensberaterVoraussetzungenEinstiegsworkshopBerufsbildKonzeptAusbildungsziel|

LehrtrainerCurriculumAusbildungskostenRechtliches|



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